Kinderzahnheilkunde

Liebe Eltern,

die Behandlung Ihrer Kinder liegt uns sehr am Herzen. Daher nehmen wir uns für Sie und ihrer kleinen Prinzessinnen und Piraten sehr viel Zeit. Vor Behandlungsbeginn erklären wir jeden Schritt der Behandlung und gehen nur so weit wie ihr Kind es zulässt. Unser Ziel ist es, dass ihr Kind unsere Praxis mit einem guten Gefühl verlässt!

Die Verwendung einer kindlichen Sprache ist dabei wichtig. Für ihre Kleinen gibt es bei uns keine Bohrer und Spritzen sondern „Rumpelkugeln“, „Schlafkügelchen“, den Spucke „Schlurfi“, die „Zahndusche“ und den „Zahnföhn“. Die Zähne werden nicht gefüllt und überkront, sondern „repariert“ und „Ritterzähne“ eingesetzt.

Auch Sie als Eltern können etwas dafür tun, dass ihr Kind eine positive Einstellung zur Zahnmedizin entwickelt. Vermeiden Sie es falsche Erwartungen mit Sätzen wie „Das tut nicht weh“ oder „du brauchst keine Angst haben“ zu wecken. Schimpfen Sie nicht mit ihrem Kind, wenn es nicht das macht was es soll, sondern loben sie es für das was es schon gut macht. Versprechen Sie keine Belohnungsgeschenke, um ihr Kind nicht unter Druck zu setzen. Äußern Sie sich vor ihren Kleinen immer nur positiv über Zahnarztbesuche. Das alles trägt dazu bei, dass ihr Kind eine positive Einstellung gegenüber der Zahnmedizin entwickelt.

Präventiv offensives Vorgehen & restaurativ defensives Vorgehen!

Prävention (Vorbeugung) und Prophylaxe nehmen einen höheren Stellenwert ein als die Behandlung selbst. Zentral ist die Früherkennung und Frühbehandlung kariöser Läsionen, um möglichst minimal-invasiv vorgehen zu können und Folgeschäden zu vermeiden.

Unsere 4 Säulen der Prophylaxe: Mundhygiene + Ernährung + Fluoridierung + Fissurenversiegelung

Wir haben uns auf folgende Behandlungen spezialisiert:

Zahnreinigung bei Kindern / Mundhygienetraining („Duschen, Föhnen und Polieren der Zähne“):
Die Erfahrung zeigt, wer schlechte Milchzähne hat, hat später auch schlechte Erwachsenenzähne! Bei Karies handelt es sich im weitesten Sinne um eine „Infektionskrankheit“. Die Kariesbakterien zerstörter Milcnzähne stecken bei Zahndurchbruch die bleibenden Zähne mit den Kariesbakterien an. Deshalb ist es unsere Hauptaufgabe bereits in frühen Jahren mit ihrem Kind spielerisch eine gute Zahnpflege zu üben!

Ernährungsberatung:
Wir geben Ihnen alles nötige Wissen für die Ernährung ihres Kindes an die Hand und beraten Sie gerne. Süße Getränke (Cola, Fanta aber auch Säfte) sind der Hauptauslöser von Kinderkaries! Auch ist die Konsistenz (je klebriger desto schlechter) und die Häufigkeit von Süßigkeiten entscheidender als die Menge (Vipeholm-Studie) – Fluoridierung („Zahnvitamine“): Fluorid hilft den Zahn widerstandsfähiger gegenüber Karies zu machen!

Fissurenversiegelung („Zahnlack“):
Verschluss der kariesanfälligen Vertiefungen der Zahnkaufläche (Fissuren) mit einem Lack, sobald die ersten bleibenden Zähne durchbrechen, so dass sich kein Plaque festsetzen kann und keine Karies entsteht. Dies wird vollständig von den Krankenkassen bezahlt!

Füllungstherapie bei Kindern („Der Kinderzahn wird repariert“):

Wir verwenden nur moderne Kunststoffe oder Kompomere zur Versorgung der Zähne ihrer Kinder! Das Amalgam-Zeitalter ist für uns vorbei! Übrigens seit dem 1.7.2018 werden die Kosten für Kunstoffüllungen für Kinder voll von der Krankenkasse übernommen!

Milchzahnkronen („Ritterzähne“):
Ist der Milchzahn zu stark zerstört, wird er mit einer konfektionierten Stahlkrone versorgt

Behandlung von MIH-Zähnen (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation)

Milchzahnwurzelbehandlung („Zahnhöhlenbehandlung“):
Ist der Nerv im Zahn zu stark entzündet oder bereits abgestorben, muss eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt werden, um den Zahn zu erhalten. Dabei gibt es bei bleibenden Zähnen und bei Milchzähnen unterschiedliche Techniken!

Lückenhalter:
Milchzähne zu erhalten ist eine unserer wichtigsten Aufgaben! Der Zahnerhalt ist nicht nur für die Kaufunktion wichtig, sondern Milchzähne übernehmen auch eine „Platzhalterfunktion“ für die bleibenden Zähne! Geht ein Milchzahn verloren, muss die Lücke erhalten werde, damit der bleibende Zahn später genug Platz hat.

Und denken Sie daran, Zähneputzen vertreibt Zahnteufelchen!

Ihr Masur-Implantat-Team