Parodontologie

Parodontitis ist eine Erkrankung des Zahnfleisches und Zahnhalteapparates, die zur Zerstörung des Kieferknochens führt. Dadurch verlieren die Zähne mit der Zeit immer mehr an Halt und gehen schließlich verloren. Dies verursacht nicht nur Kosten, sondern erfordert auch Zeit zur Wiederherstellung der natürlichen Funktion nach dem Zahnverlust.

Aktuelle Daten aus Querschnittsuntersuchungen zeigen, dass in Deutschland nahezu jeder zweite Erwachsene über dem 35. Lebensjahr eine behandlungsbedürftige Parodontitis hat. Obwohl wir ein Kompetenzzentrum für künstliche Zahnwurzeln (= Implantate) sind, steht bei uns bei jeder Behandlung der Zahnerhalt im Vordergrund. Warum? Weil wir die Biologie des Körpers kennen, zu schätzen wissen und schützen möchten, wollen wir Sie dabei unterstützen Ihre eigenen Zähne möglichst lange erhalten zu können. Leider gehen noch immer Zähne oftmals durch eine nicht erkannte oder richtig behandelte parodontale Erkrankung unnötig vorzeitig verloren.

Einfluss von Diabetes auf Parodontitis

Diabetes mellitus gilt heutzutage als etablierter Risikofaktor für Parodontitis [Genco Borgnakke, 2013]. Studien aus den vergangenen Jahrzehnten haben gezeigt, dass Diabetiker häufiger an einer Parodontitis erkranken als Nichtdiabetiker. Darüber hinaus wurde bei Diabetikern in allen Altersgruppen und unabhängig vom Diabetes-Typ ein höherer und im Alter zunehmender Schweregrad der Parodontitis als bei Nichtdiabetikern festgestellt.

Parodontitis ist Ursache für Zahnverlust und für allgemeine Erkrankungen des gesamten Organismus.

Auch ohne erkennbares Zahnfleischbluten können Bakterien aus dem Mund, über das Zahnfleisch, in den Blutkreislauf gelangen. Somit kann nicht nur Zahnverlust für den Patienten die oft unbemerkte Folge sein, sondern auch eine Bakterienausschwemmung in den Organismus.

Ganzheitliche Gesundheit

Das Ziel der Parodontalbehandlung ist dabei die Gesunderhaltung der eigenen Zähne und auch einen Beitrag zur Gesunderhaltung des gesamten Organismus zu leisten.

Dadurch wird Knochenschwund und allgemeinen Erkrankungen entgegengewirkt.

Wichtigste Grundlage für eine optimale Behandlung bildet Ihre individuelle Untersuchung.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie hier.

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Ist das Einbringen eines Zahnimplantates schmerzhaft?

Antwort: Der Eingriff erfolgt nach der Schmerzausschaltung durch die lokale Betäubung, im Dämmerschlaf (Sedierung) oder auf Wunsch in Vollnarkose.

Wie lange hält ein Implantat?

Antwort: Die Lebensdauer ist abhängig von den persönlichen Verhältnissen, die in Ihrem Mund vorherrschen, d.h. wie stark ist der noch vorhandene Knochen? Wie stark ist Ihre Kaumuskulatur und Ihre Tendenz fest zusammenzubeißen (knirschen)? Wie viele restliche eigene Zähne sind vorhanden? Sind Sie Raucher? Haben Sie Parodontitis? In Abhängigkeit von allen diesen individuellen Einflussfaktoren ist die Prognose der Implantate heute erstaunlich hoch. Nach fünf Jahren befinden sich noch 98 % der gesetzten Implantate in perfekter Funktion Die Lebensdauer der Implantate hängt vor allem auch davon ab, wie perfekt Sie und Ihr Praxisteam eine Nachsorgehygiene durchführen. Das heißt,  Sie selbst haben eine optimale Verweildauer der Implantate durch perfekte Mundhygiene in der Hand.

Wie lange dauert das Einbringen eines Implantates?

Antwort: Ein Standardeingriff dauert einschließlich Vorbereitung und anschließender Kontrolle etwa eine Stunde. Werden mehrere Implantate gesetzt, verlängert sich die Dauer der OP. Die exakte Zeit hängt jedoch von der Ausgangssituation ab.

Was kostet ein Implantat?

Antwort: Die Kosten sind abhängig von der Ausgangssituation, z. B. Knochenqualität, Anzahl der Implantate die gesetzt werden und von der geplanten prothetischen Versorgung. Knochenaufbauende Maßnahmen erhöhen die Gesamtkosten. Eine verbindliche Aussage kann ohne Untersuchungsergebnisse nicht erteilt werden und würde der Beratung durch einen Arzt oder der eines zahntechnischen Labors vorgreifen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Zahnimplantat?

Antwort: Private Krankenkassen zahlen je nach Versicherungsbedingungen, in Einzelfällen die gesamten Kosten. Die gesetzlichen Versicherungen übernehmen einen Zuschuss zum Zahnersatz, entsprechend der festgelegten Fallpauschalen.

Kann ein Implantat vom Körper abgestoßen werden?

Antwort: Es sind keine allergischen Reaktionen, bzw. auf diese begründete Abstoßungen, bekannt. Gehen Implantate verloren, so geschieht dies in den meisten Fällen während der Einheilungszeit. Zu frühe oder falsche Belastung in dieser Zeit, kritische Knochensituation oder Fehlplanung sowie mangelnde Mundhygiene sind Gründe für einen Implantatverlust. Mit einer Erfolgsquote von bis zu 98 % ist die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde ein anerkanntes Therapieverfahren.

Gibt es Alternativen zu Zahnimplantaten?

Antwort: Die klassischen Formen des herkömmlichen Zahnersatzes wie Brücken, Kronen auf beschliffenen Zähnen und schleimhautgetragene Prothesen sind bekannte Alternativen. Das Beschleifen von kariesfreien Zähnen wird insbesondere bei jungen Patienten kritisch gesehen. Um nur einen verloren gegangenen Zahn durch eine konventionelle Brücke zu ersetzen, müssen mindestens zwei gesunde, kariesfreie Zähne beschliffen werden. Die Folge ist ein irreparabler Substanzverlust. Implantatgetragene Einzelkronen und Brücken sind mit einem chirurgischen Eingriff verbunden, bieten jedoch eine substanzschonendere Variante. Die Entscheidung gegen die konventionelle und für die implantatgetragene Therapieform kann erst nach eingehender Beratung mit dem Zahnarzt erfolgen.

Lohnen sich Implantate?

Antwort: Für den Patienten stellt sich die Frage, wie viel Geld er für seine „Dritten“ ausgeben möchte. Zudem ist eine Behandlung mit Implantaten immer mit einem chirurgischen Eingriff verbunden. Die Vorteile von Implantaten dürften jedoch überzeugen: Patienten, die nach langjähriger Zahnlosigkeit wieder fest zubeißen möchten oder die durch das Tragen von Prothesen schmerzhafte Druckstellen haben, werden in der Regel vom Tragekomfort und der neu gewonnen Lebensqualität überzeugt.

Masur-Implantatzentrum Bad Wörishofen MVZ
Dr. Ralf Masur, Jan Märkle & Kollegen
Hermann-Aust-Str. 1
D- 86825 Bad Wörishofen
Tel:  +49 (0) 8247 / 99 830-0
Fax: +49 (0) 8247 / 99 830-80
Email: info@masur-implantatzentrum.de

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 08:00 – 18:00 Uhr
Parkplätze direkt vor Ort vorhanden.